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Dem Bundestag liegt eine Petition vor mit folgendem Inhalt vor:

Eine Ablehnung des Gesetzentwurfs Drucksache 17/7732 zur Änderung des deutschen Waffengesetzes.
Begründung:
Dieser Entwurf mit der Oberbegründung: "Schutz vor Gefahren für Leib und Leben durch kriegswaffenähnliche halbautomatische Schusswaffen" ist absolut unnötig. Viel mehr sollte auf bessere Aufklärung der Jugendlichen (Anm. Wert gelegt werden), die mit Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit erwischt wurden, da diese meistens überhaupt keine Ahnung haben, dass sie gegen das deutsche Gesetz verstoßen haben.....Eine Aufnahme von Spielzeug ins Waffengesetz als verbotene Artikel sollte grundsätzlich abgelehnt werden. Ein Verbot von halbautomatischen Waffen z.B. für Mitglieder in Schützenvereinen ist ebenfalls abzulehnen da sie ebenso wie obengenannte Airsoftwaffen als Sportgeräte dienen und nicht als Angriffs- oder Verteidigungswaffen! Wir als Bürger die zu unserem Sport stehen hoffen auf eine positive Entscheidung!

Link zur E-Petition: 

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=21204

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und stimmen Sie gegen den Gesetzesentwurf. Nehmen Sie sich die Zeit bitte auch dann, wenn Sie nicht unmittlbar von der Neuregelung betroffen wären. Denken Sie immer daran, auch wenn Sie heute noch verschont geblieben sind, so kann das morgen schon ganz anders aussehen.

Ich habe der Petition bereits meine Stimme gegeben (Nr. 1322) und es hat inklusive Registrierung nur wenige Minuten in Anspruch genommen. Wer diese Zeit heute nicht hat, wird sie in Zukunft sicher reichlich haben, wenn er/sie seinem Hobby nicht mehr nachkommen darf.

Hier sind wir alle gefragt, hier können wir als Einheit etwas bewegen, hier gelten demokratische Grundsätze.

Bitte beachten Sie, dass eine Stimmabgabe nur bis zum 07.02.2012 möglich ist.

Danke.

 

 

Man will uns einfach keine Ruhe lassen. Neues zum Thema "Großkaliberverbot" und "Waffensteuer":

http://www.prolegal.de/ 

 

 

Presseecho zum internationalen Patronensammlertreffen in Hess. Oldendorf vom 22.09. bis 24.09.2011

Der Bericht stammt aus der DEWEZET vom 27.09.2011:

http://www.dewezet.de/portal/startseite_Lieblinge-mit-durchschlagender-Wirkung-_arid,367461_print,1.html

 

 

Wichtige Information zum Thema Waffenkontrolle und Zuverlässigkeit! Unbedingt lesen, da hat das Gesetz einen bösen Stolperstein eingebaut bekommen!

http://waffenpflege.tetra-gun.de/archives/205

und hier in der Zusammenfassung:

Was eigentlich schon immer gesagt wurde, nämlich dass man die Waffenkontrolleure mit Hinweis auf die Unverletzlichkeit der Wohnung lt. Grundgesetz abweisen sollte, hat sich jetzt durch höchstrichterliche Rechtsprechung bestätigt: Wer die Kontrolleure in die Wohnung lässt, verliert u.U. seine Zuverlässigkeit.

Dieses Urteil des VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 03.08.2011, Az. 1 S 1391/11,  zeigt diesen Sachverhalt in der Urteilsbegründung deutlich auf:

"Im Übrigen hat der Antragsteller den ihm noch unbekannten Beamten des Landratsamtes zu einem Zeitpunkt, zu dem die Waffen nicht sicher aufbewahrt waren, Zutritt zur Wohnung gewährt. Dies lässt ebenfalls auf ein mangelndes Problembewusstsein im Hinblick auf die sichere Aufbewahrung der Waffen schließen."

Man sollte den Kontrolleuren keinen Zutritt zu seinen Wohnräumen gewähren. Die Begründung der Regierung zur Änderung des Waffengesetzes ist hier eindeutig:

"Durch die Übernahme von § 36 Absatz 3 Satz 3 WaffG der geltenden Fassung wird klargestellt, dass Wohnräume gegen den Willen nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden dürfen."

Macht man sich dann auch strafbar, wenn man seine Waffen waffengesetzkonform im zertifizierten Schrank aufbewahrt hat und den Schrank im Beisein der Kontrolleure öffnet?

Es betrifft immer die Fälle freiwilligen Mitwirkens, um so in die Gesetzesfalle zu tappen, also dann, wenn man die Kontrolleure selbst einlässt. Erst durch seine Einwilligung zur Kontrolle hat sich der Waffenbesitzer in diese Situation gebracht. Der Richter hat dies auch verdeutlicht:

"Die Voraussetzungen des § 36 Abs. 3 Satz 3 WaffG mussten nicht beachtet werden, weil der Antragsteller wirksam in das Betreten der Wohnung eingewilligt hat. An einem Eingriff in das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung fehlt es, wenn das Betreten der Wohnung vom Willen des Berechtigten gedeckt ist. Weil Art. 13 GG das Selbstbestimmungsrecht des Wohnungsinhabers schützt, beseitigt eine gesetzlich erzwungene (z.B. durch Bußgeldandrohung im Fall der Weigerung) oder durch Täuschung oder Drohung staatlich herbeigeführte Zustimmung die grundrechtliche Relevanz des Eingriffs nicht (Hermes in Dreier, GG, 2. Aufl., Art. 13 Rn. 106 m.w.N.; vgl. allgemein zum sog. Grundrechtsverzicht Sachs, GG, 4. Aufl., vor Art. 1 Rn. 52 ff.). Die nach § 36 Abs. 3 Satz 2 WaffG erforderliche Einwilligung wird nicht gesetzlich erzwungen".

Durch das o.g. Gerichtsurteil wurde klargestellt, dass die Kontrolleure  im Sinne des WaffG "Unberechtigte Personen" sind, wenn Waffen zwar korrekt gelagert werden, man die "Besucher" aber einlässt. Für die Zukunft bedeutet dies für jeden Waffenbesitzer, dass er zwangsläufig jeglichen Kontrollwunsch der Behörden nach  § 36 Absatz 3 WaffG unter Hinweis auf § 36 Absatz 3 WaffG  Satz 3 (Unverletzlichkeit der Wohnung) ablehnen muss, um sich nicht einen evtl. Verstoß gegen das Waffengesetz vorwerfen zu lassen. Das Recht ist dabei auf seiner Seite.

 

 

Warum sind wir Sammler so wichtig für unsere Gesellschaft? Diese Frage wird im unter dem nachfolgenden Link zu findenden Artikel eindrucksvoll beantwortet.

http://www.pro-legal.de/index.php/2011/06/11/vernichten-wir-unser-kulturelles-erbe

 

 

Artikel über die Patronensammlervereinigung e.V. im Visier Ausgabe 04.2010. Zur besseren Lesbarkeit bitte Bild anklicken. 

Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Visier.

 

 

Am 22.05.2010 erhaltene E-Mail zum Thema "Waffenlobby"

Hallo Schützenfreunde und Waidgenossen,

jetzt gibt es wirklich die Waffenlobby. Bisher war das eher eine abfällige Bezeichnung durch die Medien. Doch jetzt ist die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz (FvLW) als offizielle Lobbyorganisation beim Deutschen Bundestag registriert. 
http://forum.waffen-online.de/index.php?showtopic=399751

Damit hat sie etwas erreicht, was andere Verbände erst gar nicht versucht bzw. geschafft haben. Das politische Gewicht eine Lobbyorganisation ist natürlich abhängig von der Anzahl ihrer Mitglieder. Damit die FvLW auch ein politisches "Schwergewicht" wird, braucht sie auch viele Mitglieder. Jeder kann mit einem kleinen Beitrag von 12,00€ pro Jahr Fördermitglied bei der FvLW werden. 
http://www.fvlw.de/fordermitglied/


Ihr/Sie dürfen diese Mail gerne an andere Waffenbesitzer weiterleiten.


Ein schönes und sonniges Pfingstwochenende wünscht

Erwin Meyer

 

 

Denkschrift zur Diskussion um die Verschärfung des Waffenrechts

von Prof. Dr. Volker Erb (Strafrecht und Strafprozessrecht/Universität Mainz)

 

 

Pressemitteilung der FvLW e.V.

Bernd Carstensen / Bund Deutscher Kriminalbeamter hat in einer am 18.11.2009 erschienen Pressemitteilung den privaten Waffenbesitz in Frage gestellt. Er stützte sich dazu auf das Ergebnis der landesweiten Überprüfungen zur Aufbewahrung von Waffen in Baden-Württemberg, wo laut dem zuständigen Innenminister, Heribert Rech, bei mehr als 50% der überprüften Haushalte Beanstandungen bezüglich der gesetzeskonformen Aufbewahrung festgestellt worden waren.

Was Carstensen und auch der Herausgeber dieser im ersten Moment alarmierenden Zahl geflissentlich verschweigen hat ist, dass es sich hier nicht um repräsentative Zahlen handelt.

Im Vorfeld der Überprüfungen wurden alle Besitzer registrierter Waffen angeschrieben und zu einer Selbstauskunft bezüglich der Aufbewahrung ihrer Waffen aufgefordert. Nur bei den Angeschriebenen, die entweder überhaupt nicht auf das Schreiben vom Amt reagierten, oder in deren Antworten bereits erhebliche Mängel bei der Aufbewahrung offensichtlich wurden, fanden auch Überprüfungen statt. Und nur bei dieser Personengruppe wurden die zahlenmäßig nun so plakativ vorgetragenen Verstöße festgestellt.

"Es ist unerhört und höchst bedenklich, wenn in der Öffentlichkeit mit solch fingierten Zahlenspielen ein völlig verzerrtes Bild der Realität gezeichnet wird. Wir möchten Niemandem etwas unterstellen, aber bei diesen Aussagen die hier im Raum stehen werden doch die grundlegenden Parameter schlicht "vergessen", empört sich Joachim Jäger / Fördervereinigung Legaler Waffenbesitzer e.V.
"Hier wird doch ganz offensiv der Eindruck vermittelt, dass über 50% aller Waffenbesitzer nicht ordnungsgemäß mit Ihren Waffen umgehen. Das ist schlicht unwahr."

"Wenn wir davon ausgehen, dass lediglich zwei Prozent aller Waffenbesitzer kontrolliert wurden, dann geht es hier um nur ein Prozent an Waffenbesitzern bei denen Beanstandungen festgestellt wurden. Und hierbei handelt es sich dann zudem noch um eine Personengruppe, bei der man von Anfang an davon ausgehen musste, dass Verstöße vorliegen. Das der prozentuale Anteil der Kontrollierten nicht genannt wurde, lässt tief blicken. Ein Schelm der Böses dabei denkt", so Jäger.

"Wir sind absolut für die Kontrollen der Aufbewahrung und begrüßen diese sehr", betonte Jäger weiterhin, "nur so können die schwarzen Schafe ausgemerzt werden. Bedauerlich ist allerdings, dass die Vorschriften zur Aufbewahrung bereits seit 2003 existent sind, aber erst jetzt mit den Kontrollen begonnen wird."

Das Kompetenzteam der FvLW e. V.
i.A. Joachim Jäger

 

 

Kehrtwendung     (von Gregor Wensing)

Das WaffG muss unbedingt schleunigst behutsam liberalisiert werden: schleunigst, um weitere pathologische Entwicklungen in unserer Gesellschaft zu vermeiden bzw. die eingetretenen möglichst umzukehren aber behutsam, damit nicht unkontrollierbare Effekte eintreten.

Wir haben nämlich nicht das gesellschaftliche Problem der Verfügbarkeit von Schusswaffen sondern das gesellschaftliche Problem des Umgangs mit der Verfügbarkeit von Schusswaffen. Wer vermag denn noch unbefangen zu sein und klar zu denken angesichts der Tatsache, dass es eine beträchtliche Anzahl an Mitbürgern gibt, die legal Waffen besitzen? Fällt bei einer Diskussion das Wort "Legaler Waffenbesitz" ist festzustellen, dass sich bei (allzu) Vielen ein "Tunnelblick" einstellt und die Emotionen überwiegen. Diese aber lassen sich weder durch Daten noch durch Fakten beherrschen...

Es ist bezeichnend für die psychische Situation, dass sich manche Bürger zwar vor dem legalen Waffenbesitzer ängstigen - aber keinerlei Bedenken haben, ein Auto, ein Fahrrad, ein Motorrad zu besteigen oder gar als Fußgänger die Straße zu überqueren. Setzt man das Risiko, durch eine legal besessene Schusswaffe (hier: auch Dienstwaffen der Polizei, etc., sowie Legalwaffen, die gestohlen wurden) zu sterben gleich "1", so ist das Risiko, durch kriminelle Gewalt jedweder Art (nicht: Partnerschaftskonflikte!) umzukommen lt. WEISSER RING 110 Mal so hoch. Und das Risiko, im Straßenverkehr ums Leben zu kommen, beträgt auch nur gerade einmal das 1000fache wie durch eine legale Schusswaffe ... 

Durch die Gesetzgebung der vergangenen rund 40 Jahre ist der Waffenbesitz - legal wie illegal - zu einem Phänomen geworden, mit dem rational umzugehen immer weniger Menschen die Fähigkeit haben. So erlitt beispielsweise eine Schulleiterin in Köln vor rund 5 Jahren einen Nervenzusammenbruch, weil ein Schüler mit einem Feuerzeug in Pistolenform auf sie gedeutet hatte. In den 60er und 70er Jahren, als die Menschen trotz des nicht lange zurückliegenden Krieges noch ein unverkrampftes Verhältnis zu diesen Gegenständen besaßen, hätte ein derartiges Schülerverhalten eine schallende Ohrfeige zur Folge gehabt - und keine Psychotherapie für die "bedrohte" Lehrerin. Die Täterin von St. Augustin trug eine Schreckschusspistole bei sich; diese von ihrer Funktion her lediglich als Defensivmittel zu gebrauchende Waffe hätte in unserer waffenhysterischen Gegenwart sicherlich ausgereicht, potenzielle Verhinderer ihrer Tat in Schach zu halten - was aber wäre in den 60er Jahren geschehen, als man noch gewohnt war, auch beim Anblick einer Schusswaffe nicht starr vor Schreck/Entsetzen/Angst/Panik zu sein? 

Es sei an das Attentat in Köln-Volkhoven von 1964 erinnert, wo ein psychisch gestörter Mann mit einem selbstgebastelten Flammenwerfer und einer ebensolchen Lanze 10 Menschen tötete und 40 z.T. schwer verletzte. Gestoppt wurde er von einem Kleingärtner, der ihn mit seinem Flobert-Gewehr anschoss und somit sicherlich einigen Kindern und Lehrern das Leben rettete (diese Aktion wurde später in einen "Schuss eines Kriminalbeamten" umfirmiert). Heute gäbe es keinen Retter mehr.

Damals durfte man Langwaffen und jede Art von Munition erwerben und Weltkriegs-Überbleibsel fanden sich in nahezu jedem Haushalt - dennoch griff der Attentäter lieber zu "seinen" Waffen. 

Aktuell wird derzeit in NRW diskutiert, ob Schießstände auf Schulgelände bleiben dürfen: Da haben sich manchmal schon vor vier Jahrzehnten Vereine unbenutzte und im Regelfall fensterlose Räume zu Luftgewehr-Schießständen umgebaut und sind jahrzehntelang abends ihrem Hobby nachgegangen, ohne dass irgendjemand davon überhaupt Notiz nahm. Nun vermuten offensichtlich Einige, dass die Aura des Schießens wohl durch Mauern hindurch von Schulkindern Besitz ergreifen könnte, von denen Tausende ebenso offensichtlich jahrelang ohne Schaden zu nehmen neben oder über Schießständen unterrichtet worden sind - finsterer Aberglaube! In ihrem Irrglauben sind diese Personen zudem nicht anzuerkennen in der Lage, dass alle diesbezüglichen Studien und Beobachtungen immer nur eine positive Wirkung des Sportschießens auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene gezeigt haben. 

Unsere Gesellschaft hat unzweifelhaft ein pathologisches Verhältnis zu Schusswaffen entwickelt, welches dem Nimbus geschuldet ist, der diesen durch immer strengere Gesetze verschafft worden ist. Die Gesetzesspirale hat Schusswaffen einen Mythos und eine Überhöhung beschert, dem weite Kreise der Bevölkerung erliegen. Mit Ausnahme der Sportschützen, Jäger und Sammler kann heutzutage kaum noch jemand emotional unbefangen mit Schusswaffen umgehen - paradoxerweise sind dabei die Gruppierungen am wenigsten der Faszination erlegen, gegen die sich das WaffG im Eigentlichen richtet. 

Eine weitere Verschärfung des Waffengesetzes muss diese bedenkliche Entwicklung erheblich akzelerieren: Kronzeuge ist die Situation in England, wo vor 1997 Schusswaffen lediglich von disziplinierten Sportschützen, konservativen Jägern oder langweiligen Sammlern besessen wurden. Mit wem aus dieser Gruppe wollte wohl ein kerniger Möchtegernkrimineller verwechselt werden? Heute aber ist man auf der Insel "wer", wenn man eine Schusswaffen besitzt - mit all den schrecklichen Folgen, welche allgemein bekannt sind: Dem englischen Waffengesetz sei’s gedankt!

Bevor die Gesetzeslawine außer Kontrolle geraten ist, gab es auch in Deutschland das Phänomen der Schulmassaker mit Schusswaffen gar nicht...!

Was wir daher dringend brauchen ist eine Initiative, welche dafür sorgt, dass Schusswaffen wieder zu gesellschaftsrelevanten Gegenständen werden, welche zwar nicht jeder hat, deren Besitzer durch sie aber keine exponierte Stellung erhält  - so wie Autos, Alkohol, Eigenheime oder Flugzeuge* -, eine Initiative, die dafür sorgt, dass Schusswaffen eben nicht das Besondere, das Mystische, das Begehrenswerte sind, zu dem sie unsere Gesetzgebung gemacht hat, eine Initiative, die alle wieder auf den Boden zurückholt. Wir müssen die Waffen schleunigst von dem Thron stoßen, auf den sie eine restriktive Gesetzgebung und deren Protagonisten gehoben haben. Dann nämlich können auch die Nicht-Waffenbesitzer wieder der Realität ins Auge sehen.

Was wir nicht brauchen sind Initiativen, die - vielleicht sogar in guter Absicht - diese Überhöhung noch weiter zementieren.
Das geradezu manische Festhalten an der Idee, man müsse nur ausreichend viele bürgerliche Freiheiten abbauen, um Sicherheit für alle zu erreichen, hat seinen Effekt bereits gehabt: Emsdetten, Erfurt, Winnenden ...

Wir brauchen wieder das unverkrampfte Verhältnis der 60er Jahre, als es noch hieß: "Du bist Sportschütze? Prima, viel Spaß - ich gehe Kegeln!". Oder: "Du sammelst Waffen - interessant! Ich sammle Briefmarken - nicht minder spannend."

Der weise Konfuzius soll einmal gesagt haben, dass es drei Wege gäbe, um weise zu werden. Der erste ist der des Nachdenkens - das ist der edelste. Der zweite folgt dem Weg des Nachahmens - das ist der einfachste. Der dritte aber ist der der Erfahrung - und das ist  der bitterste. Warum nur sind so wenige in unserer Republik bereit/befähigt, den ersten Weg zu gehen? Müssen wir unbedingt "England" wiederholen?

* Wer nun einwendet, dass Autos, etc. nicht zum Töten gemacht wurden, zeigt nur, dass auch er der Faszination der "Waffe" - negativ - erlegen ist und nicht mehr folgerichtig denken kann. Gegenstände machen nur was, was ich will, gleich, wie ihre eigentliche Zweckbestimmung auch immer ausgesehen haben mag. 

 

 

Am Samstag den 19.09.09 um 15:00 Uhr findet im Schützenhaus der Schützengesellschaft Albstadt-Ebingen eine Diskussion übers Waffenrecht mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß statt. Flagge zeigen wäre gut, da noch nicht alle Politiker es begriffen haben, dass sie hier ganze Bevölkerungskreise unter Generalverdacht stellen und diskriminieren. Näheres hier.

Zu den verdachtsunabhängigen Kontrollen gibt es eine Stellungnahme von Dr. Deuschle im Jäger von Baden-Württemberg Ausgabe September. Diese kann hier (pdf-Format) gesehen werden.

Herr Kohlheim vom DSB hat sich in der Südwestdeutschen Schützenzeitung zu den Verschärfungen im Waffengesetz geäußert. Dieser Artikel ist hier (pdf-Format) zu finden.

 

 

Großveranstaltung für alle Legal-Waffen-Besitzer

Mit Waffenrechtsexperten und Parteivertretern der im Bundestag vertretenen Parteien diskutieren

Am Donnerstag, den 10. September 2009, in der
Waldseehalle Forst,
Hambrücker Straße 5,
76694 Forst

Beginn 19.00 Uhr

Moderator:
Wolfgang Dicke
Waffenrechtsexperte der Gewerkschaft der Polizei (GDP)

Nähere Infos (Plakat i, pdf-Format) hier oder unter www.visier.de.

 

 

Terminhinweis: Veranstaltung zum neuen Waffenrecht

Jürgen Horn, DSU-Jugendfachausbilder, teilt mit: Am 26. August findet diese Informations-Veranstaltung statt. Ort des Geschehens ist Kruft (das liegt in Rheinland-Pfalz in der Nähe des Laacher Sees). Hier Herrn Horns Ankündigung:

Waffenrecht und seine Folgen
Leider können wir nicht sagen: "Es ist ja noch mal gut gegangen, das neue Waffenrecht ist ja nicht so schlimm." Es ist eine Katastrophe. Es ist eine massive Einschränkung der Grundrechte von Millionen von Legal-Waffenbesitzern!!

... und es geht weiter. Neue Verschärfungen liegen in der Schublade und kommen nach der Wahl allmählich auf den Tisch. Daher kommt zur Informationsveranstaltung am

26. August 2009 
um 19:00 Uhr
in die Vulkan-Halle 
in 56642 Kruft
in der Jahnstraße
(nach dem Ortsschild die erste Straße rechts)

Autobahnabfahrt A 61 KRUFT

Dies ist eine Veranstaltung, die von interessierten Sportschützen initiiert wird. Wir müssen nun alle zusammenhalten. Egal welchem Verband jemand angehört; ob er Sportschütze, Jäger, Waffensammler ist oder sonstige Interessen an Waffen hat. Jeder ist jetzt aufgerufen. Nur wer zur Veranstaltung kommt wird mitbekommen, wie schlimm es ist und was uns noch erwarten kann. Wir müssen ein Zeichen setzen.

Daher diese Information bitte weiterreichen. Alle Vereine, Vorstände, Sportschützen, Freunde, Verwandte, Jäger, etc. auf die Veranstaltung aufmerksam machen und unbedingt nach Kruft kommen. Für Voranmeldungen sind wir dankbar (Anzahl Personen) per eMail an

kruft@team-horn.de

 

 

Ist ein restriktives Waffengesetz oder ein Totalverbot von Feuerwaffen, in der Hand von Bürgern, geeignet Straftaten zu verhindern? - Ein Positionspapier aus Baden-Württemberg.

 

 

Es wird in letzter Zeit immer davon geredet, dass "Meinungsumfragen" ergeben hätten, eine Mehrzahl der Bundesbürger wäre für eine Verschärfung des Waffenrechtes.
Gerne erfahren wir, welches diese Umfragen sind, respektive waren. Nachfolgend finden Sie ein paar Umfragen, deren Ergebnisse einen ganz anderen Schluss zulassen.

Vielen Dank für die Zusammenfassung an Gregor Wensing

Radio meinantenne1 

Die Baden-Württemberg Frage: 
Der Chef der Deutschen Friedensgesellschaft Monty Schädel hat sich strikt gegen den Privatbesitz von Schusswaffen ausgesprochen.

Sollen Schusswaffen für Privatpersonen generell verboten werden?

JA 18.99%             NEIN 81.01% 

T-Online

Halten Sie eine Verschärfung des Waffenrechts für die richtige Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden? 

Es haben 6412 Besucher abgestimmt 

Ja 22.1% (1418 Stimmen)     Nein 77.5% (4968 Stimmen)     Weiß nicht 0.4% (26 Stimmen) 

Frankenpost Hof

Ergebnis der Umfrage (insgesamt 772 Stimmen) 
Nach dem Amoklauf (Anm.: in Winnenden) : 

Wird jetzt überreagiert?

64,89% Ja, man kann doch nicht alles ernst nehmen.

35,11% Nein, nur so kann man den nächsten vielleicht verhindern.

Umfrage T-Online 08.05.09

Finden Sie es in Ordnung, Spiele wie Paintball oder Laserdom zu verbieten?

Es haben 6566 Besucher abgestimmt

Ja 15,7% (1031 Stimmen)    Nein 83,3 % (5470 Stimmen)     Dazu habe ich keine Meinung. 1% (65 Stimmen) 

Umfrage 7. Mai 2009, 15:56 Uhr WELT-ONLINE

Halten Sie ein Verbot für Jagdspiele wie Paintball und Laserdrome für sinnvoll zur Verhinderung von Amokläufen?

Ja, die Idee ist gut 7%     Nein, das wird nichts bringen 93% 

9353 abgegebene Stimmen

Umfrage WELT-ONLINE 19. März 2009, 15:19 Uhr

Glauben Sie, dass ein schärferes Waffenrecht Amokläufe verhindern kann?

Ja 41%         Nein 59% 

46866 abgegebene Stimmen 

 

 

Memorandum zu "37 Jahre Waffengesetzverschärfungen und seine Folgen"

 

 

14.03.2009

Preußenausstellung 2009 in Pulheim am 14. und 15. März 2009

Vorwort bzw. Rede bei Eröffnung:                  

diese Ausstellung wurde mit 7monatiger Vorbereitungszeit im Wesentlichen von Frauen und Männern organisiert, die man gemeinhin gern als "Waffennarren" bezeichnet. 

Vielleicht muss man ja schon wirklich ein "Narr" sein, wenn man sich um die Bewahrung unseres kulturellen Erbes bemüht in einer Zeit, in welcher Oberflächlichkeit zum Standard geworden ist, Ruhelosigkeit die Regel darstellt, Wertvorstellungen dahingebröckelt sind und nur wenige Menschen Verantwortung für die Zukunft übernehmen.

Und muss man nicht erst Recht ein "Narr" sein, wenn man sich -  zudem noch misstrauisch oder gar argwöhnisch beäugt von der Obrigkeit und einem gewissen Teil der Presse - dennoch für den Erhalt dieses kulturellen Erbes einsetzt? 

Ich möchte mit dieser Ansprache Ihr Bewusstsein dafür schärfen, dass es Ausstellungen dieser Art in - sagen wir - 10 Jahren mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht mehr geben wird. Es fehlt einfach an Nachwuchs, der in unsere Fußstapfen tritt und unser ideelles Erbe übernimmt. Schon jetzt müssen historische Waffen regelmäßig ins Ausland verkauft werden, weil die dort geltenden gesetzlichen Regelungen kulturfreundlicher sind als bei uns - damit aber verlassen sie unser Land. In jeder unserer Sammlungen ruhen Gegenstände von hohem materiellen und ideellen Wert, deren Pflege uns von  älteren Sammlern wiederum übertragen wurde, eine Verantwortung, derer wir uns durchaus bewusst sind. So ging es über Generationen - die hier ausgestellten Gegenstände sind ausweislich ihres Alters Kronzeugen dafür. Aber wie lange noch? 

Wir - die älteren Sammler - kommen in die Jahre und möchten unsere Waffen- und Munitionssammlungen irgendwann gern in jüngere Hände geben, als Glieder einer langen Kette von Sammlergenerationen. Wie aber soll sich ein historisch interessierter Jugendlicher an diese Arbeit machen, wenn ihm schier unüberwindliche Hürden in den Weg gestellt werden?

Nun mag sich Mancher unter Ihnen sich fragen: "Liest der keine Zeitung, hört der kein Radio: weiß der nicht, was am vergangenen Mittwoch geschehen ist?"

Doch, er weiß es... und ich bin sicher, für meine Sammlerfreunde zu sprechen wenn ich sage, dass dieser neuerliche Amoklauf uns zutiefst betroffen macht,  weil wieder unvorstellbares Leid angerichtet worden ist. Wie zerrissen ist eine Persönlichkeit, die solches zustande bringt?

Wir hier werden die Ursachen für diese Tat nicht klären können - aber wir hier werden erneut  die Folgen zu spüren bekommen, denn irgendwelche Schlauköpfe haben schon wieder die Forderung nach einer weiteren Verschärfung des Waffengesetzes erhoben, wohl gutgläubig darauf vertrauend, dass Gesetze psychische Defekte heilen, Verordnungen ein desolates Weltbild richten können, Vorschriften aufgegebene Wertvorstellungen zurückholen und Gebührenordnungen das Fehlen eines behütenden Elternhauses auszugleichen imstande sind.

Wie würde sich ein Oldtimerbesitzer oder gar der Betreiber eines Automobilmuseums fühlen, wenn er dafür zur Rechenschaft gezogen wird, dass wieder ein unverantwortlicher Raser in einer geschwindigkeitsberuhigten Zone ein Kind totgefahren hat?

Wie würde man jemanden betrachten, der es als Schlag gegen den illegalen Drogenhandel feiert, wenn Ärzten die Verabreichung von Opiaten an Schmerzpatienten untersagt würde? Beim Waffengesetz und seiner Durchführung sind derlei abstruse Gedankengänge leider mittlerweile Basis fast allen Denkens und Handelns.  

Sie hören hier sicherlich meine... unsere... Verbitterung darüber heraus, dass es immer wir sind, die die Zeche bezahlen müssen, wenn psychisch Gestörte schreckliches Unheil angerichtet haben und Andere nicht akzeptieren, dass demokratische Rechte auch Pflichten bedeuten, mit denen man verantwortungsbewusst umzugehen hat.

So sind wir die einzige gesellschaftliche Gruppierung, die für ihr kulturelles Engagement noch Geld zur Kasse gebeten wird!

Dabei steht Eines doch fest:

"Der Sammler liefert das Material, wenn die Wissenschaft anfängt, ihre Fragen zu stellen" befand Volker Wieneke  (Collectibles, in: AXA-Nordstern ART-Kunstreihe).

Die Wissenschaft muss sich mit ihren Fragen allerdings beeilen - oder sich ein paar Telefonnummern ausländischer Sammler vormerken, denn ein Teil des kulturellen Erbes unserer deutschen Nation wird wohl bald im Ausland bewahrt werden müssen.

Die "Geschichte" als Wissenschaft bedarf aber existenziell der gegenständlichen Verankerung - denn sonst  bewegen wir uns lediglich im Reich der Mythen, Fabeln oder Legenden. Es bleibt sicherlich unwidersprochen, dass unsere Arbeit, diese Gegenstände zu bewahren, daher von wesentlicher Bedeutung für das gegenwärtige geschichtliche Bewusstsein wie auch das nachfolgender Generationen ist.

Nihil in intellectu, quod non ante in sensu (es ist nichts im Verstand, was man nicht vorher sinnlich wahrgenommen hat): diesen Grundsatz des "Sensualismus" sollte man beherzigen, besagt er doch, dass man nur darüber nachdenken kann, was man zuvor gefühlt, gesehen, geschmeckt oder gerochen hat (wir bitten Sie heute jedoch, sich bei unseren Exponaten auf das "Sehen" als einzige sinnliche Wahrnehmung zu beschränken).

Und da wir gerade beim "Sehen" sind:

"Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart" (Richard von Weizsäcker,  1984 bis 1994 der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland).

Wie sehr man anhand bestimmter Gegenstände historische Realitäten erfahren kann, ist exemplarisch an einer Waffe aufzuzeigen, welche Sie hier in der Ausstellung - selbstverständlich! - sehen können: mit dem Einsatz ihres Zündnadelgewehrs M/41 (sowie der späteren Weiterentwicklungen und Sondermodellen, die allesamt in der Ausstellung hier auf Sie warten) konnte die preußische Armee am 3. Juli 1866 bei Königgrätz den Sieg über die vereinigten Streitkräfte Österreichs und Sachsens erringen. Durch den Sieg in dieser kriegsentscheidenden Schlacht wurde Preußen Führungsmacht in Deutschland und Bismarck setzte damit die von ihm favorisierte kleindeutsche Lösung durch. Die Schlacht war einer der Wegbereiter für die Reichsgründung 1871. Das Zündnadelgewehr war als Hinterlader mit Einheitspatrone den Perkussions-Vorderladern der gegnerischen Streitkräfte technisch weit überlegen: Nicht allein war die höhere Schussfolge ein unermesslicher Vorteil, sondern mehr noch, dass der Schütze die Waffe in jeder Position nachladen und dabei in Deckung bleiben konnte. Man mag sich an dieser Stelle nur einmal ausmalen, wie die geschichtliche Entwicklung in Deutschland - ja, in ganz Europa - abgelaufen wäre, hätten damals Österreich und Sachsen den Sieg errungen. Österreich wäre vielleicht danach als erster Staat an seiner Vielvölkerei zerbrochen, Preußen wäre mit Sicherheit um die polnischen Teile verkleinert worden, Frankreich hätte sich ohne große Widerstände der anderen europäischen Staaten das linke Rheinufer einverleibt. Oder?

Ein Gewehr als Symbol einer Weggabelung in der deutschen Geschichte...

An dieser Stelle freue ich mich sehr, Ihnen den Ururenkel des Erfinders dieses Zündnadelgewehres, Herrn Ulrich von Dreyse, persönlich vorstellen zu dürfen. 

Ein Wort gerade in diesem Zusammenhang, welches aktuell eine Bedeutung besitzt: Uns ist sehr wohl bewusst, dass mit unseren Sammelstücken Menschen verletzt oder gar getötet worden sind. Das aber ist Vergangenheit und diese lässt sich auch durch die Vernichtung unserer Sammlungsgegenstände nicht mehr revidieren. Viel ehrbarer als die Augen vor historischen Realitäten zu verschließen ist es jedoch, sich diesen zu stellen und sie anzuerkennen - um dann den Versuch zu unternehmen, aus ihnen zu lernen.

"Geschichte" und die daraus zu ziehenden Lehren bedürfen nämlich der gegenständlichen Verankerung.

Das Zauberwort, mit dem alle die Steine legitimiert werden sollen, die man uns Sammlern in den Weg legt,  heißt "Innere Sicherheit", ein Gut, dessen Erhalt sicherlich in unser aller Interesse liegt. Aber muss die Verteidigung dieser "Inneren Sicherheit" unbedingt im kulturgeschichtlichen Bereich stattfinden?

In 10 Jahren wird es Ausstellungen dieser Art wahrscheinlich nicht mehr geben: ein wirklich schöner Erfolg einer durchdachten Sicherheitspolitik.

Unser Land NRW betrachtet die regelmäßige Vernichtung von alten Waffen - auch solche, wie sie hier ausgestellt werden - als !bewährte Maßnahme". "Bewährt" - wofür?

Nun wird nach der ganz aktuellen Katastrophe - dem Einsturz des Historischen Archives der Stadt Köln - allenthalben beklagt,  dass das "historische Gedächtnis" unter Schutt begraben liege. Dieses und vorangegangene Ereignisse der jüngsten Vergangenheit wie der Brand in der Anna-Amalia-Bibliothek, das Hochwasser in Dresden und der Brand im Eisenbahnmuseum Nürnberg sollten eigentlich jedem begreiflich gemacht haben, dass das "historische Gedächtnis"  immer gefährdet ist und man es deswegen nicht mutwillig der Abwanderung oder gar der Vernichtung preisgeben darf. Eigentlich...

Wer also ist denn tatsächlich der größere "Narr" - derjenige, welcher sich engagiert an die Erforschung und Bewahrung von Gegenständen macht, die mehr als alle anderen unsere Geschichte repräsentieren oder derjenige, welcher dieses Tun mit aller Macht zu behindern trachtet?

"Ein Tor erkennt, was er in Händen hält, als trefflich erst, wenn es verloren ist" beschrieb Sophokles die Situation.

Wir zumindest wissen einzuschätzen, was wir in Händen halten.

Wir freuen uns auf anregende Gespräche im Anschluss und sind sehr dankbar für die gebotene Chance, uns als das darzustellen, was wir "Narren" tatsächlich sind: nämlich - Historiker.

Gregor Wensing

Kulturreferent des Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V.

Die Austellung hatte insgesamt wohl etwas über 500 Besucher!
... und die Aktion "Cents für Pänz" erhält mehr als 600 €uro Spenden!

Einige Bilder der Ausstellung:

 

Preußische Kopfbedeckungen im Wandel der Zeiten ... links ein
Signalhorn, unten Epauletten eines Arztes



Ein Ulan



Ein Blick in die "Polizeivitrine"



Feuerwehrmann der "Rheinprovinz", davor Helme und ganz links
eine frühe Rauchschutzmaske



Abteilung Schule



 In der Vitrine preußische Ordonnanzwaffen 1811 - 1917, dahinter
die Militärlangwaffen von 1793 - 1918 ... und viiiiiiiiiele Besucher.



Abteilung Kirche und - links - Dombau



vorne Alltagsgegenstände hinten die preußischen Blankwaffen



 ... etwas Eigenlob ... die Damen waren aber auch sehr
interessiert an der Polizeigeschichte ...



Ein Blick vom Podest aus



dito



ein preußischer Sergeant (eines Traditionsverbandes in original
nachgeschneiderter Uniform)

... und wer noch nachlesen möchte, was unser zuständige Bürgermeister gesagt hat, kann dies hier tun: www.in-pulheim.de

 

 

05.09.2008

Am Freitag, den 15. August 2008 ist der nachfolgende Artikel in der Pegnitz-Zeitung Lauf (bei Nürnberg) erschienen. 

An dieser Stelle dürfen wir Herrn Werner SÜNKEL, Leiter des Wehrtechnikmuseum Röthenbach/Pegnitz zitieren, der folgendes Fazit aus dem Besuch und dem Gespräch zog: "Auch diesmal gab der Verlauf der Unterredung mit MdB Wolff Hoffnung auf weitere fruchtbare Gespräche insbesondere nach den kommenden Wahlen und das vor allem, wenn neue Mehrheitsverhältnisse liberalere Lösungen waffengesetzlicher Probleme erwarten lassen."

Es scheint so, als wäre die FDP die einzige Partei, die sich um die Belange der Sammler und privater Museen kümmert...

 

 

01.09.2005

Am Samstag, den 27.August 2005 besuchte der Innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Max Stadler, das *Museum für Historische Wehrtechnik* in Röthenbach an der Pegnitz zu einem Gedankenaustausch mit Vertretern der Sammler- und Museumsszene. Seine Gesprächspartner waren Werner Sünkel und Eduard Stamm (Museum für Historische Wehrtechnik e.V.,90552 Röthenbach), Norbert-Markus Wigand (Studienkreis Wehrtechnische Sammlung e.V., 85229 Markt Indersdorf), Rudi Keim (Patronensammlervereinigung e.V.) und Gregor Wensing (Kuratorium zur Förderung Historischer Waffensammlungen e.V.).


Schon in der Vergangenheit hat sich die FDP für die Belange der legalen Waffenbesitzer eingesetzt; Herr Dr. Stadler wurde folgerichtig für sein Engagement vom DWJ mit dem "FLINT 2004" ausgezeichnet.
 
In dem Gespräch konnten die Historiker vermitteln, dass es neben den Schützen und Jägern mit den Sammlern bzw. den Betreibern von Privatmuseen eine dritte Gruppe legaler Waffenbesitzer gibt, welche von Politik und Öffentlichkeit oft übersehen wird. Der Verlauf der Unterredung gibt Hoffnung für weitere fruchtbare Gespräche insbesondere nach der Bundestagswahl, vor allem, wenn neue Mehrheitsverhältnisse liberalere Lösungen waffengesetzlicher Probleme erwarten lassen.